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Gerade noch mal Glück gehabt…

Windkraft macht nicht immer Sinn – Im Norden unseres Landes verdient man damit Geld – in unserer Region eher wenig, meist gar keines.

Das haben jetzt auch die Pfalzwerke verstanden und Ihr Projekt „Windkraft“ auf Eis gelegt. Die wirtschaftlichen Folgen für Mehlbach wären nicht vorherzusehen gewesen und hätten fatal werden können. So haben wir gerade noch einmal „Glück“ gehabt…

Lesen Sie den Rheinpfalz-Artikel vom 08.07.2016!

Windkraft-Rheinpfalz-Juli-2016

Sehenswert: Rätselhafter Gifttod von Rotmilanen

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Roter Milan zwischen Enercon E-101 Anlagen Bettenfeld Rothenburg o.d.T.

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Windkraftplanung im Mehlbacher Gemeindewald

NABU Rheinland-Pfalz begrüßt Entscheidung der Pfalzwerke, den Windpark vorerst nicht zu verwirklichen

Bereits seit mehreren Jahren plant die Gemeinde Mehlbach vier Windräder im Gemeindewald zu errichten. Doch immer wieder hat es im Verlauf der Planung Verzögerungen gegeben. Auch aus Sicht des Naturschutzes ist die Planung absolut bedenklich. Denn der dortige Wald ist nicht nur von besonderer Bedeutung für Fledermäuse, sondern auch Rotmilane nisten im Nahbereich der geplanten Windräder. Aus Sicht des NABU sind diese Vorkommen ein absolutes K.O.-Kriterium für den Windpark, so dass die Planung längst hätte aufgegeben werden müssen.

Tatsächlich gaben die Pfalzwerke nun bekannt, dass sich die Planung um weitere drei Jahre verzögere, da die Rotmilanvorkommen weiter untersucht werden müssten.Der NABU begrüßt natürlich, dass die Vorkommen des Rotmilans ernst genommen werden und man vorerst keine Genehmigung beantrage. Verwunderlich sind die Vorgänge dennoch. Denn letztlich kommt die Verzögerung der Planung einem Eingeständnis gleich, dass man die Vorkommen windkraftsensibler Arten bislang unterschätzt hat. Aus Sicht des NABU wäre es daher konsequent, endlich komplett auf die Planung im Mehlbacher Wald zu verzichten.

Vor allem die Tatsache, dass der Rotmilanhorst schon seit April bekannt ist und sich dennoch bislang nichts getan hat, verwundert. Einzige Reaktion auf die anwesenden Rotmilane bislang war, dass man örtlichen Jägern den Vorwurf machte, sie hätten die Milane angefüttert. Zwar wurden ab Mai legale Zufütterungen durchgeführt, Rotmilane kehren jedoch schon Ende Februar aus ihrem Winterquartier zurück und besetzen ihre Reviere. Eine spätere Zufütterung begründet daher kein neues Revierverhalten. So war auch der Horst bereits zuvor bekannt, das Revier bestand also schon früher. Spätestens zu diesem Zeitpunkt hätte die weitere Planung, aufgrund der Abstandsregelung, eingestellt werden müssen.

Seit Jahren kritisiert der NABU, dass der ungeregelte Ausbau der Windenergie in Rheinland-Pfalz den Artenschutz gefährdet. Denn trotz klarer Vorgaben durch den “Naturschutzfachlichen Rahmen zum Ausbau der Windenergie“ werden die absolut notwendigen Abstandkriterien der Vogelschutzwarten in der rheinland-pfälzischen Praxis allzu oft ignoriert.

Übrigens: ein tolles Video über den Mehlbacher Wald finden Sie unter Aktuelles.

Rotmilan stoppt Windräder

Nun soll geprüft werden, ob sich der Rotmilan dauerhaft in Mehlbach ansiedelt?!

Da schon lange durch Ornithologen, sowie Literatur die Ansiedelung der Rotmilane in Mehlbach bestätigt ist, werten wir diese Verschiebung als klare Absage.

Jetzt gilt es nur noch aufzupassen, dass keiner der uns bekannten Horste (wie schon mehrfach bei Windparkprojekten geschehen) auf „wundersame“ Art und Weise verschwindet oder besser gesagt, illegal vernichtet wird.

Mehr hierzu hier!

Die Zeit der Entscheidung naht!

Seit dem 16.03. ist der Raumordnungsplan [ROP] in Kraft getreten. Dies bedeutet: Der „BImSchG“-Antrag zur Errichtung der Windräder im Mehlbacher Wald kann zu jeder Zeit gestellt werden.

Was wir bisher unternommen haben und aktuell unternehmen um diesen Wahnsinn aufzuhalten finden sie unter „AKTUELLES“

„345 x Nein“

Was soll das?

Warum weitermachen, wenn…

… auch nur ein Mensch – und Sie kennen einen von den 345 Mehlbachern, die sich klar dagegen ausgespochen haben,

  •   Lebensqualität einbüßen soll, 
  •   gesundheitlich beeinträchtigt wird, 
  •   seine Immobilienwerte teilweise verlieren wird?

Das sind Ihre Verwandten, Freunde, Bekannte!

Diese Ängste sind da – und diese Ängste sind berechtigt.

Neben zahlreichen Studien zum Thema Emmissionsschutz hat sich im Februar 2014 ein deutsches Ärzteforum in einem offenen Brief an Horst Seehofer gewandt. Darin wird  von Unverantwortlichkeit gesprochen, wenn sich Windkraftanlagen in einer solchen Entfernung vom Wohnort befinden.

Einen Link dazu finden Sie hier!

Warum so unfair?

Wir argumentieren sachlich:

Behauptung 1: „Der Sinneswandel einiger Ratsmitglieder… „

Fakt: Kein Gründer unserer Bürgerinitiative war im alten Gemeinderat oder hat sich im Vorfeld für eine Windkraftanlage im Mehlbacher
Gemeindewald ausgesprochen!

Desweiteren ist der Grundsatzbeschluss: Ja zur Windenergie  unstrittig. In der Gemeinderatssitzung vom 19. April 2012 wurden  keine genauen Angaben zu den Standorten und Größen gemacht.

Behauptung 2: „Windkraft wird genutzt um Meinungsverschieden- heiten mit dem Bürgermeister auszutragen.“

Fakt: Hier geht es rein um die Sache: Keine Einschränkung der  bestehenden Lebensqualität (Landschaftsbild/Lärmemmission),  keine gesundheitlichen Einschränkungen, kein Wertverlust der  Immobilien, keine unabsehbaren Umweltfolgen.

Behauptung 3: „Die Bildmontagen wären übertrieben“

MontageNebenTurm

Fakt: Der Sendemast am Hörnchen ist 50 Meter, das Windrad 4 x so hoch!

Windkraft ja gerne, aber nicht um jeden Preis!

Wenn es nur noch um‘s Geld geht und nicht um die Bürger, dann läuft etwas gewaltig schief! 

Sowohl der Gemeinderat, als auch der Bürgermeister haben sich verpflichtet sich dem Wohl ALLER Bürger zu widmen.

Wenn jetzt 345 Bürger klare Einbußen ihrer Lebensqualität, ihrer Gesundheit und auch ihrer finanziellen Werte erwarten, dann sollten doch andere Lösungen für eine funktionierende Einnahmen/Ausgabensituation geschaffen werden.

Ein alternativer Lösungsvorschlag wäre die Windkraftanlagen an einem geeigneten Standort in der Verbandsgemeinde zu platzieren und die Einnahmen auf alle Ortsgemeinden zu verteilen.

Ein herzliches Dankeschön…

an alle, die sich die Zeit genommen haben sich mit unserem Thema auseinanderzusetzen – egal welcher Ansicht sie sind.

Auch einen herzlichen Dank an alle, die uns bisher unterstützten und mit ihrer Unterschrift ein Statement abgegeben haben, an diejenigen, die mitgeholfen haben diese Unterschriften zu sammeln und mit den Menschen gesprochen haben.

Am 07.07. wurden die Unterschriften dem Verbandsbürgermeister Herrn Westrich übergeben.

Nein zur Windkraft im Wald und in Dorfnähe – weil sie dort  einfach nicht hingehört und stört!

Da unsere Bürgerinitiative des öfteren des Lügens beschimpft wurde, hier die offiziellen Informationen:

1. Die Windräder werden keine 199 Meter

Im öffentlichen Teil der Ratssitzung vom 7.5.2014 wurde von Herrn Farschon, Referent der Pfalzwerke AG, offiziell die Höhe von 199 Meter bestätigt.

2. Anzweifeln der Standorte

In besagter Ratssitzung vom 7.5.2014 wurde von Herrn Farschon dieser Standortplan vorgestellt:

plan2

Auch der eingeworfene Satz von Herrn Farschon:

„Die Standorte können sich noch geringfügig verändern.“

kann man unberücksichtigt lassen, da es für die von uns aufgezeigten Folgen für Mensch und Natur völlig unerheblich ist, ob die Windräder 100 Meter weiter links oder rechts stehen.

2. Anzweifeln der Folgen für Mensch und Natur

In einer Frontal-Sendung des ZDF vom 22.10.2013 werden betroffene pfälzische Bürger, die bereits in gleicher Entfernung zu Windkraftanlagen leben müssen, zu den Folgen befragt.
Ebenso wird ein interner Bericht eines Windkraftanlagenherstellers präsentiert, der darstellt, daß die Lärmemmisonsgrenze erst in einem Abstand von ca. 2,6 km eingehalten werden kann.
Ob die Größenverhältnisse unsere Bildmontagen übertrieben oder doch realistisch sind, können Sie nach diesem Film selbst entscheiden.

www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2011516#/beitrag/video/2011516

Was bedeuten Windkraftanlagen im Mehlbacher Gemeindewald für uns?

Wir sind keine Gegner von Windkraftanlagen. Sie sollten nur dort stehen, wo sie Sinn machen und keine Menschen beeinträchtigen.

Pro

  • Die Gemeinde Mehlbach ist verschuldet und benötigt dringend Einnahmen durch die Verpachtung des Geländes für Windkrafträder.

Contra

  • Windkraft ist laut und kann, besonders ältere und kranke Menschen, dauerhaft beeinträchtigen.
  • Die „Leuchtfeuer“ der Windkraftanlagen blinken die ganze Nacht. Dadurch entsteht ein sogenannter „Disco-Effekt“.
  • Windkraftanlagen in Ortsnähe entwerten nachgewiesen unsere Immobilien.
  • Der periodische Schattenwurf durch die Rotoren wirkt je nach Jahreszeit, störend.
  • Langzeitfolgen für Umwelt und Gesundheit sind gravierend.

4 geplante Windräder – Was ist Ihnen dies wert?

Wertverlust Ihrer Immobilie
von 30 – 70%

„Die Universität in Frankfurt am Main hat den Einfluss von Windkraftanlagen auf den Verkehrswert bebauter Wohngrundstücke untersucht und kommt dabei zu dem Ergebnis, dass Immobilien in aller Regel schwer verkäuflich werden, wenn in der Nähe ein Windrad steht, sagt Prof. Jürgen Hasse.

Die Wertminderung speist sich aus vielen Quellen, so die Untersuchung der Universität Frankfurt am Main.

Dies sind vor allem der Schattenwurf, der hörbare Lärm und der Infraschall, Schlafstörungen, Konzentrationsschwächen, Bewegungssuggestion der Rotoren, Beklemmungsgefühl und das stark veränderte Landschaftsbild.

Das wird von vielen Menschen unterschwellig als Psychoterror empfunden. Es stellen sich auch noch nach Jahren Depressionen ein.

Die Analyse zeigt, so folgert Rolf Bovier, dass der Streit um die Windkraft zunächst eine politisch-ideologische Auseinandersetzung ist. Volkswirtschaftlich gesehen kommt man zwingend zu der Erkenntnis, dass Energie aus Windkraftanlagen in jedem Fall zu teuer ist und den Bürgern in unmittelbarer Nähe von Windkraftanlagen ein unzumutbar hoher Preis abverlangt wird.“

[ >>> www.ulrich-richter.de ]

Hörbarer und nicht hörbarer Schall

Je nach Windrichtung und Geschwindigkeit erzeugen die Rotorblätter von Windkraftanlagen Geräusche in unterschiedlichen Frequenzen und unterschiedlicher Lautstärke.

Gleichmäßige Geräusche im hörbaren Bereich (z.B. das Schlagen der Rotorblätter) wirken oft störend, besonders nachts. Keiner kann Ihnen garantieren, dass in unserer ruhigen Gemeinde es Sie persönlich nicht stören wird.

Es gibt Untersuchungen zu den Geräuschen im nicht hörbaren Bereich, die Sie zwar bewußt nicht wahrnehmen, die aber viele Menschen stark beeinflussen und krank machen können.

[ Quelle: http://www.windkraft-abstand.de ]

Der visuelle Aspekt

Windräder mit einer Höhe von 199 Metern sind nicht zu übersehen.

Fast 2,5 x mal so hoch wie das Rathaus von Kaiserslautern werden diese sich hoch über unserem Dorf bewegen. Nachts blinken sie rot und hell.

Wollen Sie das wirklich?

Und was ist mit der Umwelt?

Die langfristige Auswirkung auf unsere Umwelt ist noch nicht wirklich erforscht. Hier sieht selbst das Bundesamt für Naturschutz noch erheblichen Nachholbedarf.

Dauerhaft werden große Waldflächen verschwinden und unsere Erholungsgebiete beeinträchtigen, langfristig können Vögel und andere Tiere davon betroffen werden.

[ Quelle: Windkraft über Wald – Positionspapier des Bundesamtes für Naturschutz ]

Und was ist mit uns?

Wollen Sie wirklich Windräder mit einer Höhe von 199 Metern über unserem Ort???

Gibt es Alternativen zur Bewältigung unserer Dorfschulden?

Vielleicht sollten wir uns alle mal Gedanken machen, warum es unserem Ort finanziell so schlecht geht und was wir daran ändern können.


Resümee

Ja zu Windkraft – dort wo sie hinpasst (freie Flächen z.B. am Rande der Autobahnen…)

Nein zur Windkraft im Wald und in Dorfnähe – weil sie dort einfach nicht hingehört und stört!

Werden Sie aktiv für unsere Zukunft, die unserer Kinder und unserer Gemeinde.

Verhindern Sie dieses Projekt, so lange es noch geht!

Machen Sie mit bei der Bürgerinitiative:

Gegen Windkraft im Mehlbacher Gemeindewald!

Nähere Information erhalten Sie bei:

Frank Nagel – 0172 – 984 60 84 – nagel@windkraft-mehlbach.de

Andreas Kiefaber – 0171 – 62 54 379 – kiefaber@windkraft-mehlbach.de

Frank Huber – 0172 – 67 99 033 – huber@windkraft-mehlbach.de